Erhebliche Vorteile durch NIV

Erstmals Langzeitstudienergebnisse

Außerklinische nicht-invasive Beatmung (NIV) reduziert das Sterblichkeitsrisiko bei COPD-Patienten mit einer schweren Erhöhung des Kohlendioxids im Blut (Hyperkapnie) um 76 Prozent.

Eine Studie der Gruppe um PD Dr. Thomas Köhnlein, zur nicht-invasiven Beatmung von Patienten mit schwerer COPD, hat den Sprung ins renommierte Journal The Lancet Respiratory Medicine geschafft.

Sauerstoff für die Lunge

…und NIV für die Atempumpe

Es gibt kaum eine Therapie, die mehr dazu beigetragen hat, dass es den COPD-Patienten besser geht. Dies betrifft sowohl die Langzeit-Sauerstofftherapie als auch die nicht invasive Beatmung (NIV).

Eine aktuelle Studie dokumentiert, dass die nicht invasive Beatmung erheblich zu einer Lebensverlängerung beiträgt.

Passivrauchen

Rauch, Stäube – Tabakrauch in Innenräumen

Auch Passivrauchen hat Einfluss auf die Gesundheit. Die Auswirkungen von Tabakrauch in Innenräumen sind erschreckend und werden meistens unterschätzt. Dieser Beitrag möchte zu mehr Aufmerksamkeit auffordern und motivieren, die Einflüsse des Passivrauchens zu vermeiden.

Insbesondere bereits von Atemwegserkrankungen Betroffene und natürlich Kinder – vor allem Kleinkinder – werden durch sogenannten Second Hand Smoke in Innenräumen belastet.

Thorakale Transplantationen

Herz- und Lungentransplantation

Das vergangene Jahr war ein bewegtes für die Organtransplantation in Deutschland, leider nicht immer im positiver Weise.

Diese negative Entwicklung trifft in erster Linie jene Patienten, die aktuell auf ein Spendeorgan warten.

Was es für einen Patienten bedeutet, wenn die Wartezeit vorüber ist und ein Organ zur Verfügung steht, zeigt eine Umfrage.

COSYCONET-Studie

…ein besseres Verständnis für Lungenerkrankungen

Asthma bronchiale und chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD/Lungenemphysem) sind bereits alleine aufgrund der Häufigkeit ihres Auftretens bedeutende Erkrankungen der Atemwege.

Um das Verständnis beider Lungenerkrankungen zu vertiefen und neue Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln, wurde bereits im Jahr 2009 das krankheitsbezogene Kompetenznetz Asthma/COPD gegründet.

Operationsverfahren

…operative Eingriffe an der Lunge

Operationen an der Lunge können im Prinzip in zwei große Gruppen eingeteilt werden.

Bei der ersten Gruppe handelt es sich um Eingriffe an Patienten mit einem bösartigen Lungentumor, die eine radikale Operation benötigen, um das Leben zu erhalten.

Bei der zweiten Gruppe handelt es sich um Operationen bei Patienten, die die Effizienz der Atmung einschränken. Eine Operation verfolgt hier das Ziel, die Atemmechanik zu verbessern und damit die Lebensqualität des Patienten zu steigern.

COPD und Begleiterkrankungen

…eine häufig anzutreffende Konstellation

Begleiterkrankungen werden auch als Komorbidität bezeichnet. Liegt neben einer Grunderkrankung – in diesem Fall also der COPD (chronisch obstruktive Bronchitis) – eine oder mehrere zusätzliche Erkrankungen vor, die diagnostisch als eigenständige Krankheit abgrenzbar sind, so werden sie als Begleiterkrankung bezeichnet.

COPD ist in erster Linie eine Erkrankung der Lunge. COPD ist jedoch auch eine Systemerkrankung, d.h. die Erkrankung hat Auswirkungen auf das gesamte System der Atmung und somit auf den gesamten Körper.

Asthmatherapie – heute und morgen

…verschiedene Erscheinungsformen kennen

Das Wissen um die Entstehung des Asthmas hat sich stark verändert. Dachte man noch vor einigen Jahren, dass es sich um ein einziges Krankheitsbild handelt, weiß man heute, dass einem Asthma bronchiale verschiedene Phänotypen (Erscheinungsformen) zugrunde liegen können.

Asthma und COPD

…eine Mischform beider Erkrankungen

Eine Vielzahl von unterschiedlichen Merkmalen kennzeichnen eine COPD bzw. ein Asthma und unterstützen die Diagnostik.

Doch nicht immer ist eine eindeutige Differenzierung möglich. Liegt eine Mischform beider Erkrankungen vor, so spricht man von einem Asthma-COPD Overlap Syndrom oder abgekürzt ACOS.

Schnarchen & Schlafapnoe

…lästige Störung oder ernste Krankheit?

Von Schlafapnoe betroffen sind vor allem Menschen die schnarchen. Dies sind etwa 10 % der Männer ab 40 Jahren, 2 % der Frauen – meist nach der Menopause – manchmal trifft es jedoch auch Jüngere.

Doch nicht alle Schnarcher leiden unter Schlafapnoe. Ganz sicher aber die starken Schnarcher. Selbst Nicht-Schnarcher können an der Schlafapnoe leiden!